Jette Büshel
Regisseurin
© Marvin Fuchs
Aktuell
Premieren und Wiederaufnahmen
Regie & Text
Jette Büshel
Bühne & Kostüm
Thorben Schumüller
Musik
Michael Frei
Dramaturgie
Theresa Leopold
Besetzung
Lou von Gündell, Rebecca Klingenberg, Moritz Schulze
2001 war die legendäre Sendung »Wetten dass…?« zuletzt zu Gast in Göttingen und eine Stadt umjubelte den Moderator Thomas Gottschalk und seine Gäste. Nun, 25 Jahre später, ist es wieder so weit: Stars und Sternchen halten Einzug in unsere Stadt, um zum vermeintlich wirklich letzten Mal den Abschied dieses TV- und Kultklassikers zu zelebrieren, auch dabei die lebende Legende, die Ikone des Widerstandes und Inspirationsquelle für all jene, die sich nicht verbiegen lassen wollen – Nina Hagen. Anlässlich ihres kürzlich zurückliegenden 71. Geburtstages, soll sie noch einmal ihre großen Hits performen. Doch das Universum scheint andere Pläne mit ihr zu haben. Kurz vor der Show findet sich Nina in dem Körper einer unscheinbaren, jungen Frau wieder – Körpertausch à la Freaky Friday? Gut, das könnte eine spannende, spirituelle Erfahrung sein, denkt Nina, doch beiden wäre es wohl lieber schleunigst herauszufinden, was zu tun ist, um die Körper zurückzutauschen und das am besten noch vor dem Auftritt…!
Pressestimmen
»Das Premierenpublikum feierte die 90-minütige Produktion mit ausdauerndem Beifall (...) Ein mitreißender Abend, den viele Zuschauer mit einem Lied auf den Lippen verlassen.«
Peter Krüger-Lenz, Göttinger Tageblatt, 08.06.2026
»Zu der Körpertausch-Komödie um Nina Hagen – das passt zu den esoterischen Ideen der Figur – gehören unweigerlich ihre Lieder, von »Du hast den Farbfilm vergessen« über »Ich glotz’ TV« bis zu »Unbeschreiblich weiblich«. Und hier glänzen Rebecca Klingenberg und Lou von Gündell stimmlich. Fast könnte man meinen, wie Nina Hagen schaffen sie den Stimmumfang von fünf Oktaven.«
Ute Lawrenz, HNA, 08.06.2026
»Lou von Gündell, Rebecca Klingenberg und Moritz Schulze überzeugen vor allem durch ihre ausdrucksstarke Mimik und Gestik. Die bewusst überzeichnete Spielweise passt hervorragend zur komödiantischen Handlung und sorgt für zahlreiche Lacher im Publikum. Beeindruckend ist dabei, wie authentisch Stimme, Sprachrhythmus und Auftreten der realen Vorbilder eingefangen werden.«
Anjuschka Zahn, Kulturbüro, 9.6.2026
Regie & Text
Jette Büshel
Bühne & Kostüm
Justine Loddenkemper
Musik
Johannes Mittl
Dramaturgie
Stefan Herfurth
Besetzung
Katharine Hintzen, Annalisa Hohl, Juliane Pempelfort
Generationen sind mit ihr aufgewachsen, können ihre Songs mitsingen (und -tanzen!) und haben unzählbar viele Bilder von ihr vor Augen: Britney Spears! Die „Princess of Pop“ erlebte ab 1999 zuerst ihren Aufstieg aus der amerikanischen Provinz in die Höhen der Pop-Charts, bevor ihr Körper, ihre Persönlichkeit und ihr Privatleben in sämtlichen Medien auseinandergenommen und verhandelt wurden. Zuletzt konnte sie sich erfolgreich aus der dreizehn Jahre dauernden, unzulässigen Vormundschaft ihres Vaters befreien, die ihr jeglichen Aspekt ihres täglichen Lebens bis in Kleinste diktiert hatte. All das wirkt wie ein Realität gewordener (Alp-)Traum. Welche kollektive Fantasievorstellung formt sich um diese Person, die sich hinter biografischen Daten, reißerischen Schlagzeilen und Fluten von Bildern verbirgt? Wir kennen sie als das Schulmädchen aus dem Video zu „…Baby One More Time“, die Sängerin mit der Schlange auf den Schultern, die Frau, die sich eine Glatze rasierte und anschließend tätowieren lies oder die vermeintlich private Britney, die sich tanzend für Instagram filmt. Wer vereinnahmt welche Version von Britney für sich? Und falls das alles ein Traum (in einem Traum?) ist, wer träumt ihn dann?
Entlang von Momenten in Britney Spears‘ Biografie eröffnet „Toxic – #freeBritney“ Diskurse über Personen- und Starkult Ende der 90er- und Anfang der 2000er-Jahre, Machtstrukturen im Musikgeschäft, Medienübergriffe gegenüber jungen Frauen und den individuellen Befreiungskampf einer Künstlerin, die zur Ikone ihrer eigenen Bewegung wurde.
Pressestimmen
"Es ist ein starker Theateraben. Er prangert an, legt Missstände offen, berührt, macht nachdenklich. Und er ist ein Plädoyer gegen Übergriffe und auf das Recht für jedermann auf ein freies Leben."
Claudia Radzwill, Remscheider Generalanzeiger 21.11.2025
Wer aber die Premiere von „Toxic – #freeBritney“ gesehen hat, ist dem Megastar nahe gekommen. Hat Britney Spears in all ihrer Verletzlichkeit kennengelernt. In eindrucksvollem Spiel erschaffen die Schauspielerinnen eine Art Puzzle, von drei Seiten zeigen sie die unterschiedlichen Erscheinungsformen der Sängerin. Einmal nennt sie sich selbst einen zusammengebauten Engel. Der ist leider immer wieder zerbrochen. Aber das Publikum darf die Puzzlestücke – jeweils individuell – wieder zusammensetzen, darf sich vielleicht so die eigene Britney basteln.
Von Britney Spears gibt es ungezählte Tonträger, Videoclips, verschiedene Fernsehserien, Spielfilme und ein Musical. War denn jetzt noch ein Theaterstück notwendig? Die Antwort fällt leicht: „Ja“.
Martin Horn, Neuss Grevenbroicher Zeitung 10.11.2025
Regie & Ausstattung
Jette Büshel
Ausstattungsassistent
Antonia Krull
Dramaturgie
Janina Laßmann
Besetzung
Jenny Groß, Florian Krannich
Gebärdendolmetscherinnen (auf Anfrage)
Leoni Uhrner, Elisabeth Weikert
Wir tauchen ein in eine Welt, die mit einem ganz kleinen Punkt, einem wirklich winzig kleinen Pünktchen beginnt. Das Pünktchen hat es satt, immer übersehen zu werden. Deshalb macht es sich auf den Weg fort von seinem Zuhause auf dem Blatt Papier und seiner Familie voller großer Buchstaben. Mit dem Wunsch danach, groß zu sein – vielleicht ein Ausrufezeichen! – macht es sich auf und wird von der riesigen Rotzglocke eines Kindes hinaus in die weite Welt geschleudert. Aufgefangen im Schnabel eines Schwans auf dem Weg nach Sibirien beginnt die große Verwandlung. Auch Knubbel träumt von Sibirien. Knubbel, der mit allen Tieren sprechen kann und in einem früheren Leben bestimmt mal selber ein Schwan war. Heute putzt Knubbel die Toiletten eines Vergnügungsparks und denkt sich dabei am liebsten Geschichten über Schwäne aus! Wie passend, oder?
Bunt und fantastisch erzählt der flämische Theatermacher Nico Boon, geboren 1978 in Antwerpen, in seinem ersten Kinderstück nicht nur von vielen Schwänen, sondern von den kleinen Sorgen und der großen Sehnsucht. Liebevoll verhandelt er darin die Frage nach dem Anderssein, dem Sich-Verändern-Wollen und dem Ganz-Man-Selbst-Werden – und zelebriert dabei vor allem alle besonderen Eigenheiten, die jede*r von uns so hat. Ein Stück, das zum gemeinsamen träumen einlädt.
Pressestimmen
»Klingt anspruchsvoll? Das ist es auch. Als überraschend, als tiefsinnig und gleichermaßen sinnlich lässt sich die Expedition beschreiben, auf die sich die Darsteller Florian Ulrich Krannich und Jenny Groß mit vollstem Körpereinsatz in diesem einstündigen Theaterstück begeben.
Wer sich für das liebenswert Absurde, fast schon Dadaistische, begeistern kann, der kommt in dieser Inszenierung voll auf seine Kosten.
Auch wenn die rasant erzählte Geschichte jüngeren Zuschauern etwas Konzentration abverlangt, ist am Ende allen Zeugen dieses Abenteuers klar: Im Stück von Nico Boon geht es um kleine Sorgen und große Träume. Das euphorische Duo Krannich und Groß weiß schnell und gekonnt die zahlreichen Rollen - darunter auch eine wundervolle Marcel Reich-Ranicki-Impression - zu wechseln. In weißen Anzügen mit Rüschenkragen spielen, tanzen und musizieren sie in fliegendem Wechsel. Sie rufen und raunen in ein Mikrofon am Rand der Bühne. Ihre Worte werden mit Summen, Brummen, Geräuschen und Melodien über ein Mischpult in einer Schleife vermengt und zum Soundtrack des wilden Geschehens auf der Bühne kombiniert. Das Ende ist wie der Anfang: eher unkonventionell.«
Florian Zellmer, Mitteldeutsche Zeitung 13.03.2025
Regie & Bühne
Jette Büshel
Kostüm
Ilka Kops
Dramaturgie
Michael Letmathe
Musik
Michael Frei
Besetzung
Andrea Strube
54 Jahre ist sie alt, als sie sich wieder verliebt, und damit eine Zeit beginnt mit täglichen Telefonaten und Treffen an Wochenenden, weil er noch eine Freundin hat, von der er sich aber nach einer Weile trennt. Es beginnt eine Zeit mit lustvoller Sexualität und ganzen Tagen im Bett bei Nieselregen. Dass ihr Freund 30 Jahre jünger ist als sie und Student, bringt sie zurück in ihre eigene Vergangenheit und in die Zeit, als sie studierte, in kalten Zimmern wohnte und billiges Essen aß. Gleichzeitig aber entflieht sie nicht ihrer Lebensrealität, sondern es verwandelt sich ihre Vergangenheit und seine Gegenwart zu einer ganz besonderen und intensiven altersunabhängigen Realität. Und während sie und er das Zusammensein genießen, blicken die Gäste an den Nachbartischen missbilligend, taxieren die anderen am Strand skeptisch ihren Körper und den ihres Freundes und werfen Paare in ähnlicher Konstellation ihnen verschwörerische Blicke zu.
Ganz ohne Scham, mit einer großen Herzlichkeit und scharfen Beobachtungsgabe erzählt Annie Ernaux autofiktional von ihrer Liebesbeziehung zu einem deutlich jüngeren Mann. Sie lädt mit großzügiger Geste dazu ein, den Blick zu verändern und die Liebe zu sehen statt der (noch) ungewohnten Paarkonstellation.
Pressestimmen
»Schnelle Bewegungen, raumgreifende Gesten, eine flotte Mimik und verstohlene Blicke, die Mitwisserschaft herstellen wollen: Andrea Strube gibt der Inszenierung die passende Figur.«
Thomas Kügler, Der Kritiker 4.11.2024
»Strube macht aus dem Text keine bloße Innenschau. Sie bezieht das Publikum auf charmante Weise mit ein, fixiert einen Premierengast, geht auf ihn zu und spricht, als würde sie gerade ihm persönlich etwas erzählen. (...) Spannend dabei ist, dass Strube sowohl eine professionelle Distanz zum Text mitbringt und sich dennoch persönlich mit ihm identifiziert. Damit transportiert sie perfekt die Erzählhaltung der Autorin, die als Erfinderin der modernen Autofiktion gilt, einer Mischung aus autobiografischen und fiktionalen Elementen. (...) Das Publikum spendet der Solo-Darstellerin und ihrem Team begeistert und ausdauernd Applaus.«
Michael Schäfer, Göttinger Tageblatt 5.11.2024
»Es gelingt Andrea Strube, große Emotionen in kleinen Gesten zu greifen. Sie muss vor dem Publikum dafür nicht in Tränen ausbrechen, sie verändert nur ein wenig die Stimmlage und Körpersprache. (...) Der Vorstellung gelingt es auf außerordentliche Weise, den Text nicht nur erfolgreich umzusetzen, sondern ihn zu interpretieren und zu verdeutlichen. Dabei geht dem Original nichts verloren, Andrea Strube schafft es durch Wiederholungen, Bewegungen und nicht zuletzt durch ihr Schauspieltalent das Original zu würdigen. (...) Die Vorstellung dauert etwa eine Stunde, und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.«
Miriam Bode, Kulturbüro Göttingen 5.11.2024
Regie
Jette Büshel
Bühne
Thea Hoffmann Axthelm
Kostüm
Julia Wartemann
Dramaturgie
Irene Wildberger
Audio
Lisa Brehe-Krokowski
Licht
Sebastian Henneforth
Besetzung
Gesa Schermuly
Alter ist ein Gefühl – und du wirst es fühlen. Du wirst es fühlen, wenn du beschließt, ein interessantes Leben zu führen, jenseits von Konventionen. Wenn du etwas tun willst, etwas Wichtiges, etwas Großes – nur was und wie? Du wirst es fühlen, wenn du mit Angst vorm Sterben beim Arzt sitzt, der nur müde lächelt und dich nach Hause schickt. Wenn du zu viel trinkst und zu wenig schläfst – denn: Das Leben ist kurz. Wenn du dich fragst, ob du je die große Liebe finden wirst. Wenn du lernst, dass Liebe eben nicht bedingungslos ist. Wenn Fremde zu Freund*innen und wieder zu Fremden werden. Wenn dein Vater alt und dir klar wird, dass du ihn nicht wirklich kennst und er auch nicht dich, und dass sich das nie ändern wird. Wenn es sich dann doch ändert. Du kannst die Zukunft nicht vorhersehen. Aber du wirst fühlen, wie sie auf dich zurast.
Inspiriert von Interviews mit Hospiz-Mitarbeiter*innen, Gesprächen mit Mystiker*innen und Ausflügen auf den Friedhof schreibt Haley McGee die Geschichten eines Lebens vom Tag des 25. Geburtstags bis zum Tod. Nicht alle Geschichten werden bei jeder Aufführung erzählt – denn wer weiß schon alles über einen Menschen? So entsteht ein immer wieder anderer Abend über die ewige Ungewissheit des Lebens, über unsere Beziehung zur Sterblichkeit, gegen Reue und Zynismus, voller Weisheit und Trost für alle, die sich fragen, wie ihr Leben sein wird oder wie es hätte sein können.
Pressestimmen
»Das Stück trifft einen Nerv, wie am häufigen anerkennenden Raunen oder an sarkastischen Lachern im Publikum deutlich zu erkennen ist, das die deutschsprachige Erstaufführung des Stücks begeistert beklatschte. (…) Insgesamt ein zum Nachdenken anregender Theaterabend mit einer Ausnahmeleistung von Gesa Schermuly. Sehr sehenswert.«
Neue Westfälische, 29.09.24
»(Das) Ein-Personen-Stück mit Gesa Schermuly wird vom Publikum gefeiert. (…) Das Stück zeigt Momente, die Leben ausmachen: mal lustig, mal nachdenklich, mal anrührend. (…) Es ist (…) ein hoffnungsvoller Blick, den die Autorin auf das Leben als solches wirft.«
Westfalen-Blatt, 30.09.24
Ein Sidespecific Hörspiel zwischen Theodor Storm und dem 21. Jahrhundert auf der Insel Pellworm
von Jette Büshel und Malin Lamparter
Die kleine Nordseeinsel Pellworm liegt schon jetzt einen Meter unterhalb des Meeresspiegels und bleibt nur durch den Deichbau bewohnbar. Die Bedrohung durch den Klimawandel ist hier noch deutlicher spürbar als an den meisten anderen Orten in Deutschland.
Um die abstrakte Situation und die Gedanken der Bewohnerinnen zu diesem Thema erfahrbar zu machen, lädt diese sidespecific Hörspielerfahrung dazu ein, an verschiedenen Punkten der Insel zu verweilen und zuzuhören.
Dabei kann der Blick die Landschaft erforschen und das Gehörte imaginiert werden.
Neben den Interviews mit verschiedenen Pellwormer Persönlichkeiten erwarten Ausschnitte aus der Novelle „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm die Zuhörenden. In der Verschmelzung von Historie, Fiktion und Zukunftsvision sind Sie eingeladen, ihre Umwelt zu befragen und weiterzudenken.
Regie
Jette Büshel & Elisa Künast
Komposition
Beltrán González
Bühne & Kostüm
Thorben Schumüller
Sänger*innen
Lorenz Kollmann, Daša Tymoshenko
Perfomance-Künstlerin
Lara Alarcón
Musikalische Leitung
Viktor Jugović
Machen Sie sich gefasst, denn erstmals lädt die Firma SentimentalEcho Recoveries zum Tag der offenen Tür ein! Entstanden aus einem kleinen Familinbetrieb – heute eine große Fabrik, und nun bereit, dass Sie einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen von Pionier:innen der sentimentalen Konservierung wagen können.
Der Fokus des Unternehmens liegt auf der musikalischen Verwandlung und ihrem Potential, verlorene Gegenstände mit emotionalem Wert wieder ganz neu aufleben zu lassen. Werden Sie Teil der Arbeitsprozesse, die unsere Künstler:innen und Instrumentalist:innen durchlaufen, um maßgeschneiderte musikalische Fragmente liebevoll zu erzeugen. Unser Team nimmt Sie gerne in Empfang und beschreibt Ihnen jeden Schritt, der zur emotionalen Extrahierung notwendig ist. Falls Sie überzeugt von den Ergebnissen sind, können Sie am Ende der Führung auch Ihren persönlichen Auftrag aufgeben. Denn: Nichts ist kostbarer als die gefühlte Erinnerung! Und SentimentalEcho Recoveries hilft Ihnen dabei, sich diese zu bewahren.
Pressestimmen
»Komplett frei von weichen Emotionen ist „Sentimental Echo Recoveries" (...) Wir betreten eine GmbH, die ihr Geld mit der Konservierung sentimentaler Regungen verdient. Die Musik ist Teil des Arbeitsprozesses einer Fabrik, böse. Ein Fazit? Fällt aus. Aber die Ansprache war stark. Wir durften staunen, träumen, denken, nur nicht dösen. Sportiv halt..«
Andreas Günther, HNA, 08.07.2024
Regie & Ausstattung
Jette Büshel
Dramaturgie
Christina Schulte
Besetzung
Markus Bernhard Börger, Eike Mathis Hackmann,
Sarah Wissner
Eine Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie
„Ist der Käfig das eigene Anspruchsdenken, ist der Käfig der ständige Druck von außen?“, überlegt Oliver Kahn, als ihm während eines Interviews Rainer Maria Rilkes Gedicht „Der Panther“ vorgelegt wird. Darin heißt es: „Sein Blick ist vom Vorübergehen der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt.“ Rilkes Zeilen führen Kahn zu der beinahe lapidaren Bemerkung: „Ich habe noch selten erlebt, dass ich bei dem, was ich tue, wirklich echte Freiheit erlebt hätte.“ Ein überraschendes Eingeständnis der Torwartlegende, die für ikonische Momente auf dem Platz gesorgt hat. Mit der Stückentwicklung „Titan!“ stellen sich die Regisseurin Jette Büshel und ihr Ensemble die Frage: Was ist wirkliche Freiheit, und in welchen Momenten erleben wir sie in unserem Leben? Mit einem einfühlsamen Blick auf Oliver Kahn begibt sich der Abend auf die ewige Suche nach Glück.
Pressestimmen
»Büshel (...) sieht in Kahn noch mehr. Der Torhüter wird in ihrer Inszenierung zur personifzierten Maskulinität. Das Ensemble hinterfragt die Zwänge, denen er unterliegt, als Weltfußballer und Mann. Vor und auf einem Stahlgerüst, das an Käfig und Tor zugleich erinnert, rezitieren die Schauspieler ihre Texte und werden jeder ein bisschen selbst zu Kahn. Das Fußballspiel gerät in dieser Deutung zum klassischen Drama, dessen 90 Minuten Spielzeit für das Leben mit all seinen Höhe- und Tiefpunkten sowie seiner Unvorhersehbarkeit stehen. (...) Anhand von Fußball, Fans und dem großen Traum, ein Star auf dem Platz zu werden, hinterfragt Büshel stereotype Geschlechterrollen und irgendwie auch den Sinn des Lebens. (...) Die drei Schauspieler (...) zeigen Oliver Kahn durch ihre Monologe so, wie man ihn selten gesehen hat: voller Fragilität. Büshel holt mit „Titan!“ Stadionatmosphäre auf die Bühne und stellt gleichzeitig die großen Fragen des Lebens. Am Ende bleiben der Käfig und die Frage: Sind wir alle gefangen in den Konstrukten, die wir uns selbst erschaffen haben?«
Louise Otterbein, FAZ, 16.06.2024
Von und mit
Jette Büshel, Aurélie Feucht, Tamira Kalmbach, Charlotte Pfingsten, Pauline Puhze, Lotte Luzie, Tristan Steeg, Jonas Weber,Max Böttcher
Studienprojekt des BA Regie der HfMDK im Rahmen der HTA
Neun Künstler*innen unterschiedlicher Professionen arbeiten gemeinsam an einer Konferenz, die offiziell und inoffiziell Sicherheit als gesellschaftlichen Brennpunkt ins Licht rückt. Die "unkonferenz" fördert Misstrauen und kuratiert Konflikte. Informelle Dialoge lassen verschiedene Stadien der Unsicherheiten entstehen und Workshops richten den Fokus auf unerwartete Blickwinkel. Heute ist die unkonf ein weltweit einzigartiges Forum für Debatten interner Unsicherheitspolitik. Im Herzen Europas werden Blickwinkel erodiert, Klarheitshorizonte verworfen und Prämissen evaluiert. Wir bieten eine Plattform für diplomatische Enthaltung und unkonkrete Ansätze, die etablierte Sicherheitsstrukturen infrage stellen.
Regie
Jette Büshel
Bühne
Annette Breuer
Kostüm
Julia Wartemann
Musik
Fiete Wachholtz
Licht
Sebastian Henneforth
Besetzung
Christina Huckle
Nominiert für den Nachspielpreis des Heidelberger Stückemarkts 2025
Immer hat sie mit Grooves und Beats für gute Laune gesorgt, auf den Familienpartys von Stefan, einem erfolgreichen Macher mit viel Geld. Für seinen 55. Geburtstag sucht er nach einem Motto. Sie schlägt vor: »Wir machen was Politisches«, um die Partyleute mit Einfluss, Macht und Geld zu erreichen. Stefan erwidert knapp, er hasse Aktivismus: »Wir machen Motto ,Glamour´, Ende der Diskussion.«
Auf der Party greift sie dann doch zum Mikrofon und spricht über alles was ihr als Fragen unter den Nägeln brennt. Warum ist das Leben nicht chancengleich und gerecht? Darf man ein korruptes Arschloch sein, weil schließlich das System korrupt ist? Ist das exponentielle Wachstum alternativlos? Auch von ihrem Streit, den sie mit Stefan über diese und ähnliche Themen hatte, erzählt sie den Partygästen. Dann steht er plötzlich hinter ihr, wer weiß wie lange schon: »Verlass sofort mein Grundstück! Ich zeig dich an! Du undankbares Stück Scheiße!«
Mit Nicht mein Feuer erzählt Laura Naumann von Verzweiflung, Verdrängung und Hilflosigkeit, die immer wieder eintritt, wenn eigentlich schon längst klar ist, dass der Zeitpunkt gekommen ist, zu handeln, etwas zu unternehmen, aktiv zu werden.
»(…) die komplexe Figur der DJane (wird) mit ihrer Verletzlichkeit, ihren Selbstzweifeln, aber auch ihrem Witz und ihrem Auftrumpfen von Christina Huckle so vielschichtig und mitreißend verkörpert , dass allein ihre Performance schon für einen begeisternden Theaterabend sorgt. Sehr sehenswert – für alle Generationen.«
Neue Westfälische, 23.01.24
»Autorin Laura Naumann, die die Premiere als Zuschauerin mit verfolgt, will von Verzweiflung, Verdrängung, Hilflosigkeit erzählen, davon, dass eigentlich der Zeitpunkt gekommen ist, um zu handeln. (…) Christina Huckle versteht es, dem Stücktext besondere Nachdrücklichkeit, ihre eigene Interpretation zu verleihen. (…) Der Monolog ist eine Art Liebeserklärung an eine Welt, die in permanenter Gefahr schwebt.«
Westfalen-Blatt, 23.01.24
Konzept und Ausstattung
Jette Büshel, Jonathan Reuter, Elisa Künast
Performance
Jonathan Lutz
Eine Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie
Wir wollen die Naxoshalle öffnen und Sie sind herzlich eingeladen, Teil davon zu sein! Wir bieten einen Platz in der Sonne zum Verweilen mit gutem Getränk und leckerem Mittagstisch auf Spendenbasis. Kommen Sie an und ruhen Sie sich aus oder gönnen Sie sich einen kleinen schnellen Snack in der Mittagspause. Im Café Naxos 3000 treffen Sie auf AnwohnerInnen, KünstlerInnen, Studierende und Jugendliche. Ein Ort zum Einkehren, Durchlaufen und Austauschen. Das Café Naxos 3000 ist als Experiment gedacht und hat einen befristeten Zeitraum, da das Budget für das Personal nur bis zum 11. August reicht. Eine offene Probe für diesen Ort: Können wir ihn zusammen mit unseren Gästen transformieren und eine andere Form des Zugangs schaffen? Haben wir gemeinsam genug Neugier, um auszutesten, wie weit sich ein Kulturort auch als öffentlicher Ort begreifen kann? Beanspruchen wir diesen Ort als unseren Eigenen oder öffnen wir unsere Tür und vielleicht auch ein bisschen unser Herz? Stellen sie sich vor, das klappt. Wie können wir dann weitermachen?
Das Café ist vom 14. Juni bis zum 11. August 2023 jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 12 bis 15 Uhr geöffnet. Guter Kaffee und Mittagstisch auf Spendenbasis!
Regie
Jette Büshel
Bühne
Thorben Schumüller
Kostüm
Kati Stubbe
Dramaturgie
Antonia Zeich
Musik
Johannes Mittl
Besetzung
Lisa Heinrici, Simon David Zeller
mit einem Textbeitrag von Lars Werner
Eine Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie
Eingeladen zu den Hessischen Theatertagen 2024
Eingeladen zum Plug & Play Festival Mainz 2025
Im Keller des Frankfurter Tigerpalasts singt Hannelore Elsner ein Lied über einen Birnbaum, ein Lied von der ewigen Suche nach Schönheit und Jugend. Wir setzen uns zu ihr an eine reich gedeckte Tafel, hören zu und sprechen über das Leben, durchblättern ein Herbarium der Erinnerungen. Das klingt sehr romantisch. Ist es auch. Alles ist Romantik, Lust und Spiel bei Hannelore. Mit stilisierten Blicken, fein choreografierten Gesten, hauchenden Seufzern erklärt sie uns: „Das ist nur eine Rolle, das müssen Sie mal verstehen.“ Wir wollen die Rollen der Hannelore Elsner befragen, uns in sie hineinfühlen und Vermutungen anstellen. So finden wir etwas Größeres, das über ihre Biografie hinausgeht, wofür sie bis heute steht. Denn wenn Hannelore singt: „Drum schönes Mädchen lass dich lieben, sonst wird dich einst dein Herz betrüben, dann bist du alt und bist allein und wirst die schöne Zeit bereuen“, merken wir: Da ist was um die Hanni.
Regie & Ausstattung
Jette Büshel
Dramaturgie
Petra Thöring
Besetzung
Anke Hoffmann, Georg Santner
Nominiert für den Fritz-Wortelmann-Preis 2023
Für Menschen, die die Neugier nicht stillsitzen lässt, in denen die Hoffnung hüpft und hopst. Wer hüpft, hat Vertrauen, wer hofft, hat dieses auch. Beides ist eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung, gepaart mit einer positiven Erwartungshaltung, obwohl es keine Gewissheit gibt, ob das Gewünschte eintritt – einfach so optimistisch in der Zeitlichkeit sein. Gespannt sein auf das, was gleich passiert. Der leuchtende Ball springt hin und her, von einem zum anderen. Immer wieder entdeckt er Neues und lernt seine Umwelt kennen. Und wenn ihm mal nicht nach hüpfen zumute ist, dann gibt es immer jemanden oder etwas, das die Hoffnung wieder wecken kann.
Jette Büshel, begibt sich ab Juli mit dem Ensemble auf die Reise, dieses hoffende Hüpfen für Menschen ab 3 Jahren zu erkunden. Gemeinsam wollen wir uns auf die Suche nach dem Gefühl machen, das unser Herz hüpfen lässt.
Regie & Bühne
Jette Büshel
Kostüm
Kati Stubbe
Besetzung
Jonas Götzinger, Emil Gutheil
Nominiert fürs Körber Studio Junge Regie 2022
„Nur nicht arbeitslos werden!“ Was tun, wenn morgen alles anders ist? Gesellschaftliche Zwänge, einengende Rollenbilder und die permanente Angst vor dem Scheitern. In den Zeiten der Weltwirtschaftskrise sucht der „kleine Mann“ Pinneberg gemeinsam mit seiner Frau und dem Murkel nach ihrem Platz in der Welt. Aber was, wenn man sich den gar nicht leisten kann? - „Rechnen wir nochmal!“ Falladas Roman zeigt eine von ökologischen Zwängen beherrschte Welt, in der Menschen wie Raubtiere die Großstadt bewohnen. Die Inszenierung thematisiert nüchtern und schonungslos eine sich radikalisierende Gesellschaft, in der Freundschaft und Liebe schwer zu finden sind.
»Ich fand das war eine sehr mutige Produktion. Mutig in dem Sinne wiel sie eigentlich einem Trend den es gerade gibt erstmal was entgegen gesetzt hat, und zwar, und bitte das nicht als was negatives verstehen, eine klassische Inszenierung mit klassischen Schauspielmitteln, klassischen Regiemitteln. (...) Dadurch entsteht eine absolute Konzentration in dieser Arbeit. Ein ganz ganz präzises Spiel, ganz präzise Absprachen. Das sieht man beim zugucken, dass diese Figuren sich sehr gut zusammen erarbeitet wurden. Das die Spieler untereinander (...) in Zusammenarbeit mit der Regie sehr genau wussten, wo sie hin wollen, was in der Szene drunter liegt, was sie mit der erreichen möchten. Es gab diese Sprünge in den Figuren, die super funktioniert haben, die total präzise waren. Das war völlig gleichgültig ob man vom hoch in den Tiefstatut springt, ob man einen Mann oder eine Frau spielt, das hat alles wahnsinnig gut funktioniert. Es ist immer klar nach außen, was gerade erzählt wird, wo wir sind in der Geschichte, wer wer ist. Die Mittel waren reduziert, aber vorhanden. Der Sand war ganz toll, da waren tolle Bilder mit möglich. Und ich hab das wirklich sehr genossen in dieser Konzentriertheit diesem Text folgen zu können (...) und wirklich im besten Sinne da reingesaugt zu werden, in diese Geschichte. «
Bastian Lombsché, 05.06.2022,
Öffentliche Jurysitzung des Körber Studio Junge Regie
Konzept & Performance
Jette Büshel, Jonas Weber
gefördert durch den ASTA der HfMDK Frankfurt am Main
Mitten in der COVID-Hochphase steigen wir hinab ins Rabbit Hole der Verschwörungserzählungen, geben Xavier ein Taschentuch, spielen das große Zitate-Raten (A. Hildmann oder A. Hitler?), lassen uns vom Wendler im Preppen beraten und bauen uns zuletzt unsere eigene Verschwörungserzählung zusammen.
Auf zynische Weise können wir so in die Struktur der Verschwörungserzählungen blicken und verstehen, wie sie funktionieren, wie man sie erkennen kann, wie schnell man ins Netz der Rechten gerät und wie wir uns im Privaten dagegen stellen können.
Regie
Jette Büshel
Bühne & Kostüm
Kati Stubbe
Dramaturgie
Gil Hoz-Klemme
Sounddesign
Chris Schwab
Besetzung
Mathilde Bundschuh
Unlösbar geschmiedet an den menschenöden Fels, wo nie Gestalt, nie Stimme eines Menschen ihm sich naht, steht Prometheus. Tausende von Jahren büßt er seine Strafe für den Feuerraub, durch den er die Menschheit befreite - oder ins Verderben stieß.
In Prometheus wird sich die Form des Mythos selbst bewusst. Der Chor einer Mythologie, klagend um das Jetzt, wartend auf nichts.
Regie
Jette Büshel
Bühne & Kostüm
Thorben Schumüller
Dramaturgie
Elena Backhausen
Besetzung
Anna Bardavelidze, Sabah Qalo
Kann man vor Langeweile sterben? Zumindest kann man an ihr zugrunde gehen.
Ein Aufbruch, eine Eheschließung, eine Hochzeitsreise, die Aussicht auf Wohlstand und ein prachtvoll großes Haus, hinter dessen Wänden sie nun hockt und sich ohnmächtig fühlt: Hedda. Hedda Gabler. Als nähme der Schleier der Ehe ihr zunehmend die Luft zum Atmen, öffnet Hedda Hintertüren für frischen Wind und sehnsüchtig erwarteten Besuch. Eine sie umtreibende und sie verzehrende Gier nach Leben, nach Liebe: Einmal im Leben Macht besitzen über das Schicksal eines anderen Menschen. Hedda will selbst die Fäden in ihren Händen behalten und so exerziert sie die Möglichkeiten ihres Einflusses durch, stichelt die Männer in ihrem Kreise an, verführt sie, verkehrt die Hingabe Lövborgs letzten Endes zum Marionettenspiel in ihrer öden Welt. Und sei es drum, dass sie am Ende sterben. Aber es ist etwas passiert. Immerhin ist endlich einmal etwas passiert.
Regie
Jette Büshel
Bühne & Kostüm
Lisa Rinaldi
Dramaturgie
Elena Backhausen
Sounddesign
Chris Schwab
Besetzung
Lisa Heinrici, Andreas Jahncke, Liese Lyon
Stimme: Katharina Bach
Am Wulst der Zeit ist das Symptom auf der Suche nach einer Diagnose. Die Symptomatik: fragende Ahnungslosigkeit. Im Ausschlussverfahren nähern sich die Figuren dem heißen Brei, der sich jeder Konkretisierung entzieht. Präsentiert wird lediglich der Rest, der bleibt, wenn etwas auf den Begriff gebracht werden will, das nicht gänzlich in Begriffen aufzugehen scheint: Zurück bleiben Fragen, die im Nichts verlaufen. Das Suchen der Antworten stößt unweigerlich auf nur eine: man kann es nicht wissen, wenn man denn überhaupt je etwas verstehen kann. In einem schier nicht greifbaren, breiigen Komplex bemühen sich vier Ahnungslose um Orientierung, versuchen miteinander in den Dialog zu kommen, sich etwas aufzubauen, sich dem Großen Ganzen zu nähern.
Spielerisch, resigniert, zurückgelassen, selten mal hoffnungsvoll. Und dann auch, ganz privat, tauchen die vermeintlich kleinen Fragen für das eigene Leben auf, die plötzlich, im Angesicht der anhaltenden Stagnation, die scheinbar wirklich wichtigen werden. Am Ende stehen alle am Anfang.
© Emma Externbrink
Jette Büshel
wurde 1996 in Hildesheim geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie, in der Spielzeit 2014/15, ein FSJ Kultur am Schauspiel Frankfurt als Regieassistentin.
2018 erlangte sie an der Uni Hamburg den Bachelor of Arts im Fachbereich Geschichte, Nebenfach Philosophie.
In Hamburg assistierte sie zudem weiter bei Theaterproduktionen sowie bei mehreren Kurzfilmen.
2018 begann sie ihr Regiestudium an der HfMDK Frankfurt, welches sie im Sommer 2024 erfolgreich abschloss.
Ihre Inszenierung »Kleiner Mann – was nun?« wurde fürs Körber Studio junge Regie 2022 ausgewählt.
Sie inszenierte bereits am Künstler*innenhaus Mousonturm, Studio Naxos und dem LAB in Frankfurt, sowie am Hessischen Landestheater Marburg, der Staatsoper Kassel, dem Theater Bielefeld und dem DT Göttingen.
Sie war Stipendiatin des Deutschlandstipendiums sowie Stipendiatin des Main Campus Stipendiums der Polytechnischen Gesellschaft. Zudem engagierte sie sich während ihres Studiums im jungen ensemble-netzwerk und war zwei Jahre im Vorstand des ensemble-netzwerk e.V. tätig.
Vita
Liste aller Regiearbeiten
Toxic #freebritney
Rheinisches Landestheater Neuss
11/2025
Schwäne
Thalia Theater Halle
03/2025
Der junge Mann
DT Göttingen
11/2024
Age is a feeling (DSE)
Theater Bielefeld
09/2024
Sturmflut
Rudolph-Augstein-Stiftung
08/2024
Sentimental Echo Recoveries
Staatsoper Kassel
07/2024
Titan!
Künstler*innenhaus Mousonturm
06/2024
unkonferenz
Frankfurt LAB
04/2024
eingeladen zum F*LAB Festival
Nicht mein Feuer
Theater Bielefeld
01/2024
nominiert für den Nachspielpreis des Heidelberger Stückemarkts 2025
Café Naxos 3000
Studio Naxos
06/2023
Hannelore!
Künstler*innenhaus Mousonturm
04/2023
eingeladen zu den hessischen Theatertagen 2024
eingeladen zum Plug & Play Festival Mainz 2025
Performancemarathon #3 Zwinger X
Theater- und Orchester Heidelberg
04/2023
Hopp!
Hessiches Landestheater Marburg
09/2022
nominiert für den Fritz-Wortelmann-Preis
Kleiner Mann - was nun?
Frankfurt LAB
09/2021
ausgewählt fürs Körber Studio junge Regie 2022
Verschwör dich
HfMDK
05/2021
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09/2015-08/2018
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